Beat Habegger
Beat Habegger
09.05.2018

Anfrage im Kantonsrat zum Verkehr auf die ETH Hönggerberg: innovative Lösungen oder mehr Busse durch die Quartiere?

Mit dem Masterplan 2040 plant die ETH eine Erweiterung ihres Standorts auf dem Campus ETH Hönggerberg. Der kantonale Richtplan soll dazu geändert werden. Wenig Informationen gibt es jedoch zur Frage, wie der zusätzliche Verkehr bewältigt werden soll.

Die Personenfrequenzen werden nämlich gemäss ETH erheblich zunehmen: von heute rund 11'500 Personen auf rund 13'500 Personen im Jahr 2020; im Jahr 2040 könnten es gar über 20'000 Personen sein. Das führt zu einer höheren Verkehrsbelastung im Quartier.

Die Busse (Linien 80, 69 und 37) sind zu Spitzenzeiten heute bereits voll; mehr und grössere Fahrten sind zwar möglich, bedeuten aber auch eine stärkere Belastung für die Wohnquartiere.

Deshalb haben wir im Kantonsrat einen Vorstoss eingereicht: wir wollen vom Regierungsrat wissen, wie er den Mehrverkehr bewältigen will und zwar auf stadt- und quartierverträgliche Weise. Und besonders interessieren uns auch innovative Lösungen; dafür steht ja die ETH selber.

Der neue ETH-Campus Hönggerberg „wächst zwar nicht den Berg hinunter“, d.h. es gibt auch in Zukunft keine direkte bauliche Verbindung zu Höngg und Affoltern. Aber auf beiden Seiten des Hönggerbergs sollen neue Hochbauten entstehen, sogenannte „Portalgebäude“, offenbar mit Hochpunkten von 50 bzw. 80 Metern. Auch dazu haben wir dem Regierungsrat eine Frage gestellt.

Ein ausführlicher Artikel in der neuesten Ausgabe der "Zürich Nord" widmet sich ebenfalls der weitreichenden Umgestaltung des Hönggerbergs. Wir sind gespannt auf die Antworten des Regierungsrats.